22. Aachener Oldtimertreffen 2026
um den Gerd Fleischhauer Pokal am 19. April 2026
Sehr geehrte Teilnehmer, liebe Besucher,
Das Oldtimertreffen ist ein großer Erfolg gewesen.
das Wetter hat gehalten.
Die Ergebnisse des 22. Aachener Oldtimertreffen 2026 und die Veranstaltungsfotos sind nun online gestellt.
Wir möchten uns vielmals für Eure Teilnahme und Euer Interesse bedanken.
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand des MSC-Aachen e.V.
.
Der Bericht zum 22. Oldtimertreffen von unserem Teilnehmer Ortwin Reitz
Auf den Spuren der Klassiker - 22. Oldtimertreffen des MSC Aachen
Schon am frühen Morgen des 19. April 2026 fanden sich bei der Dekra in Aachen etwa 80 klassische Fahrzeuge zusammen zur 22. Oldtimerrallye, organisiert vom MSC Aachen. Was ich so toll finde an dieser Rallye, ist das im Gegensatz zu den Markenclubs, hier die verschiedensten Fahrzeuge und Eigentümer streiten um die Ehre und um den Gerd Fleischhauer-Pokal. Da standen wir zwischen all den tollen Fahrzeugen, von Kleinwägen Fiat 500, Goggomobil und Citroen 2CV6 (Ente), über Youngtimer wie VW Golf 3 Cabrio und Mercedes S124, Sportwagen wie Renault Alpine und Porsche 911, Klassiker wie Volvo Amazone und Citroen Traction Avant, Cabrios wie Triumph TR2, Mercedes SL und Käfer Cabrio, weiter zu richtige Exoten wie ein Renault Werkstattwagen und ein Barkas B1000 Feuerwehrauto. Alles Fahrzeuge, die mein Autoherz schneller klopfen lassen.
Ich war auch mit meiner Beifahrerin dabei, bin jedoch noch nicht so erfahren. Wie viele andere Oldtimerliebhaber habe ich mehrere alte Fahrzeuge zur Auswahl und dieses Mal hatten wir einen 1983-er Porsche vom Typ 928S für die Fahrt ausgewählt. So ein Fahrzeug liebt es einfach regelmässig gefahren zu werden und es macht wirklich Spass die 300 PS mal loslassen zu können. Allerdings geht es gar nicht darum bei dieser Fahrt, sondern es geht darum Aufgaben entlang der Strecke zu lösen und natürlich auf Grund des Bordbuchs zu navigieren. Dafür ist es wichtig, dass Fahrer und Beifahrer gut zusammen arbeiten. Aber das Allerwichtigste ist Spass an der Sache!
Und Spass hatten wir! Es fing schon direkt an, als wir Aufkleber mit dem Text „Bitte Nicht Berühren“ bekamen. Meine Beifahrerin fand es eine gute Idee diese auf den T-Shirts zu kleben, ich vermute Mal die waren für einen anderen Zweck gedacht. Na ja, und los gings. Die Organisation hatte sich eine wirklich tolle Strecke ausgedacht, und obwohl ich wirklich nicht weit weg wohne, kannte ich nur Teilstücke der Strecke. Sie führte einen grossen Teil durch den Belgischen Ostkantonen und der Deutschen Voreifel, durch Ortschaften von dessen Namen ich noch nie gehört hatte. Wer kennt denn Baelen, Botz oder Schossent? Oder Wüstenei oder Sief?
Unterwegs mussten einige Aufgaben gelöst werden. So musste ich zum Beispiel das Gewicht vom Auto am rechten Hinterrad schätzen. Da habe ich doch glatt das Gewicht um 100kg unterschätzt. Nach einer Bemerkung, das läge vielleicht an der Beifahrerin, bekam ich natürlich zurecht deftig eins auf dem Deckel… Es gab auch einige Zeitprüfungen, wo man eine bestimmte Zeit über eine bestimmte Strecke fahren muss. Da diese auch befahrbar sein muss mit dem Goggomobil mit 12 PS, war das für mich gar nicht so einfach mit 300 wild stampfende Pferde unter der Haube… Die schwierigste Aufgabe fand ich jedoch eine Marke von einem Traktor zu erraten, wo sämtliche Markenhinweise abgeklebt waren. Im Nachhinein hatte ich noch nie von der Marke gehört.
Was ich auch gelernt habe, ist dass man mit der Beifahrerin besser keine Wetten abschliessen kann. Das hat mir ein Eis gekostet. Allerdings war die Eisdiele in Raeren-Botz richtig gut. So kamen wir am Ende wieder zurück an den Anfangsort, wo auch für den innerlichen Menschen gesorgt wurde. Hier fand auch die Siegerehrung statt.
Der Preis für lustigste Truppe wurde gewonnen von einer Truppe von 5, die in einem Citroen Traction Avant unterwegs waren. Der Fahrer musste dann allerdings nachweisen, dass er auch in der Lage war den Gewinn, ein Bobbi-Car zu lenken. Der Preis für das beste Ergebnis der Tourenfahrt waren Fahrer und Beifahrerin eines BMW 2002 Baur Cabriolet. Wir haben den 17. Platz erreicht, gar nicht so schlecht. Woran hat es gelegen? Meinem Gasfuss, ich war bei sämtlichen Zeitprüfungen zu flott unterwegs gewesen. Der Kommentar der Beifahrerin war klar. Nächstes Mal ein schwächeres Fahrzeug…
Ein Wort von Dankeschön an der Organisation, die hier mit vielen Freiwilligen einen tollen Tag organisiert haben. Und auch an der Dekra, deren Mitarbeiter auch an ihrem freien Tag dabei waren. Und an der Sonne, die sich an diesem Tag regelmässig hat sehen lassen.
Euer Ortwin Reitz